Redaktionsatmosphäre im Home-Office mit digitaler Wanduhr

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Ein zugegeben etwas schlechtes Handyfoto der Wanduhr in der Hamburger Redaktion der Tagesschau

Während einer Führung durch die Räumlichkeiten von ARD-Aktuell, die unter anderem die Tagesschau produzieren, im Mai letzten Jahres hab ich mich verliebt. Allerdings war keiner der anwesenden Redaktionsmitglieder das Ziel meiner Zuneigung, sondern die dort im Einsatz befindlichen Wanduhren. Wie ich später herausfand hat die eine Einrichtung wie die ARD natürlich keine Billigimporte bei sich im Einsatz. Es handelt sich vielmehr um den “Mercedes” der Digitalen Wanduhren von Gorgy Timing aus Karlsruhe. Die Preisspanne von laut Internetsuche 300,- bis 500,- Euro für die diversen Gorgy-Produkte lag bei aller Liebe jedoch deutlich über meinem persönlichen Budget. Was nun? Diverse Bausätze oder Bastelanleitungen im Internet wären deutlich günstiger zu realisieren gewesen aber ein Bastler bin ich auch nicht, vor allem nicht bei Geräten, die später an Stromkreisläufe angeschlossen werden. Also habe ich mir erstmal den süßen Gorgy-Bildschirmschoner heruntergeladen und das Thema Wanduhr für eine Weile abgehakt.

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Die Redaktionsuhr für den Heimgebrauch beim Unpacking. Rechts der dazugehörige Trafo samt Kabelage.

Ein paar Tage später fand ich dann die Lösung. Ein großer Versender hatte ein paar Modelle im Angebot, die dem teuren Vorbild nicht unähnlich sind, aber deutlich deutlich günstiger. Ich wählte eine Variante mit roten LEDs für 40 Euro. Beim Auspacken offenbarten sich diverse Unterschiede. So ist wie auf dem oberen Bild gut zu erkennen das Display bei meinem Modell teilweise vorne durchsichtig und mag penible Ästheten im ausgeschalteten Zustand bei Tageslicht aus kurzer Distanz etwas stören. Ich bin allerdings vollkommen zufrieden und halte auch den Preis für angemessen. Das einzige, was mich stört ist die Stromversorgung über ein langes Kabel und Trafo. Das wird wegen dem hohen Energieverbrauch so einer Uhr aber auch beim Original nicht anders geregelt sein, weil jede gängige Batterieart wahrscheinlich nach wenigen Tagen leer wäre.

Das Kabel erschwert allerdings die Installation erheblich. Wer die Uhr an die Wand hängt, sieht ständig das schwarze Kabel zum Boden baumeln und muss zudem einen Ort wählen, der in der Nähe einer Steckdose liegt. Dank ihrer breiten Konstruktion lässt sich die Uhr allerdings gut hinstellen und verbreitet so nun aus dem obersten Fach eines Regels Redaktionsflair in meinem Home-Office. Wer sich ebenfalls dafür interessiert, kann ja mal die aktuellen Angebote bei Amazon ansehen.

Die Redaktionsuhr in der Dunkelheit

Die Redaktionsuhr in der Dunkelheit

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