Seit 1980 vergibt die Konrad-Adenauer-Stiftung jährlich ihren Journalistenpreis. Sie zeichnet Journalisten und Redaktionen aus, die Vorbildliches für den deutschen Lokaljournalismus geleistet haben. Sie spricht nicht nur gut ausgerüstete Großstadtredaktionen an, auch Lokalredaktionen mit knapper Besetzung bekommen ihre faire Chance. Bei der Preisvergabe wird die Jury diese Unterschiede in der redaktionellen Ausstattung berücksichtigen.
Eine Umfrage des Deutschen Journalistenverbands (DJV) unter 2000 freien Journalistinnen und Journalisten ist online. Es lassen sich interessante Erkenntnisse über die Altersstrukturen, Einkommen und Arbeitsbedingungen diverser, im Spektrum Medien/Journalismus tätiger Freier gewinnen. Durch einen Vergleich mit einer DJV-Umfrage aus dem Jahre 1998 sind auch langfristige Entwicklungen erkennbar. Generell gilt: Es arbeiten mehr Frauen im freuen Journalismus. Zudem steigt das Durchschnittsalter sowie das Niveau der Ausbildung. Gleichzeitig stagnieren bzw. sinken die Einkommen. Inklusive Fragebogenanhang und Erläuterung der Methodik ist die Broschüre 104 Seiten stark und lässt sich bequem als 1-MB-große PDF-Datei herunterladen.
Ich glaube, es war Bastian Pastewka, der einst in einem Interview sagte, dass der Job von Comedians immer härter wird, weil die ihrer Arbeit zu Grunde liegende Realität selbst ständig skurriler wird. Er meinte, dass viele Gags, die man vor zehn Jahren oder gar 20 Jahren über das Verhalten von Politikern oder die Situation am Arbeitsplatz geschrieben hätte, mittlerweile nicht mehr gemacht werden können, weil Diesen Beitrag weiterlesen »
Das Did-you-know-Video mit wichtigen, teilweise erstaunlichen Informationen zum weltweiten hauptsächlich durch technische Entwicklung vorangetriebenen Medienwandel ist ein Must-see für alle journalistisch aktiven oder interessierten Personen, mal abgesehen davon, dass es eigentlich ein Must-see für alle aufgeklärten Bürger unserer Informationsgesellschaft sein sollte. Da die Fakten im Video relativ schnell an einem vorbeiziehen und so die Gefahr besteht, am Ende beeindruckt zu sein, aber die Gründe dafür nicht genau rekapitulieren zu können, findet sich auf dem Alter-Idealisten-Blog ein Transkript der englischen Originalfassung. Aus dem täglichen Umgang gerade mit älteren nicht so internetaffinen Kollegen weiß ich, dass die englische Sprache für überraschend viele Menschen eine Hürde darstellt. Deswegen veröffentliche ich hier nun eine deutsche Übersetzung der Inhalte von “Did you know 4.0?” Diesen Beitrag weiterlesen »
Ein zugegeben etwas schlechtes Handyfoto der Wanduhr in der Hamburger Redaktion der Tagesschau
Während einer Führung durch die Räumlichkeiten von ARD-Aktuell, die unter anderem die Tagesschau produzieren, im Mai letzten Jahres hab ich mich verliebt. Allerdings war keiner der anwesenden Redaktionsmitglieder das Ziel meiner Zuneigung, sondern die dort im Einsatz befindlichen Wanduhren. Wie ich später herausfand hat die eine Einrichtung wie die ARD natürlich keine Billigimporte bei sich im Einsatz. Es handelt sich vielmehr um den “Mercedes” der Digitalen Wanduhren von Gorgy Timing aus Karlsruhe. Die Preisspanne von laut Internetsuche 300,- bis 500,- Euro für die diversen Gorgy-Produkte lag bei aller Liebe jedoch deutlich über meinem persönlichen Budget. Was nun? Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat einen “Atlas” mit dem Titel “Helden und Handlanger. Die Arbeit von Journalisten und Medien in den russischen Regionen” veröffentlicht.
Viele russische Journalisten und Medien überleben nur durch finanzielle Zuwendungen regionaler Verwaltungen, Politiker und Unternehmer. Die ökonomische Notlage übernimmt die Aufgabe einer Zensurbehörde. Wer sich jedoch durch umsichtige Finanzierungsmodelle wirtschaftlich unabhängig macht, kann sich auch inhaltliche Freiräume schaffen. Dies ist das Ergebnis eines neuen Berichts von Reporter ohne Grenzen (ROG) zur Lage der Pressefreiheit in den russischen Regionen, der am 10. September in Berlin vorgestellt wurde. Diesen Beitrag weiterlesen »